Ursula Marti
Grossrätin Kanton Bern
«Mache, was me mues, u nid nume säge, was me sött. D Ursula macht’s.»
Heinz Däpp, Politsatiriker
Grossrätin Kanton Bern
Grosskonzerne sollen für Umweltverschmutzungen und Menschenrechtsverletzungen vor einem Schweizer Gericht gerade stehen müssen. Darum mache ich mit im Lokalkomitee Bern-Länggasse.
Am 16. Februar 2019 war ich eingeladen, am Forum für Universität und Gesellschaft ein Referat zu «Was bringt die Kirche der Gesellschaft» zu halten und am Podium teilzunehmen.
Link zum Referat
Das Referat gibt es zudem als Video und als Zusammenfassung Weiterlesen
Wir haben engagiert gekämpft, mit einem Podium und vielen weiteren Aktionen. Am 19. Mai 2019 dann die grosse Erleichterung: Das Volk denkt vernünftiger als der Grosse Rat und lehnt die ungebührliche Sozialhilfekürzung ab. Menschenwürde und gesunder Menschenverstand haben gewonnen! Telebärn war dabei.
Als Präsidentin der neuen Hauptstadt-Genossenschaft setze ich mich für innovativen, ökologischen und bezahlbaren Wohnungsbau ein. Auf dem Berner Viererfeld entstehen 1‘000 neue Wohnungen. Diese sollen mehr bieten als nur Wohnraum: gelebte Nachbarschaft, ein aktives Quartierleben und neue, generationen-übergreifende Wohnformen, mindestens zur Hälfte von gemeinnützigen Bauträgern. Die Hauptstadt-Genossenschaft steht bereit, diese Wohnungen zu bauen. Interview im Radio Rabe
Die Pauschalsteuer ist intransparent und ungerecht. Warum ich sie möglichst schnell abschaffen will, steht hier: parlamentarische Initiative.
Mit einer parteiübergreifenden Motion gelang uns ein Kompromiss: Das 10. Schuljahr wird weiterhin vom Kanton bezahlt statt von den Gemeinden. Die Mehrkosten dürfen aber nicht bei der Bildung eingespart werden. Berichte Berner Zeitung und Bund
Zudem habe ich zu zwei aktuellen Themen dringliche Vorstösse eingereicht:
Neu unterstützt der Kanton die Gemeinden finanziell bei der Ferienbetreuung von Schulkindern. Endlich! Die neue Regelung geht auf eine von mir lancierte überparteiliche Motion zurück.
Ich eröffne zum letzten Mal als SP-Präsidentin den Parteitag (Foto). Danke für die Laudatio und den Bericht zum Abschluss meiner Präsidiums-Zeit!
In der Session gehen fast alle Anträge gegen den Leistungsabbau verloren. Mein Votum dazu im Radio (ab 3.45) und in der BZ.
Doch zwei Lichtblicke: Mein Antrag für die Finanzierung der Ferienbetreuung wird angenommen und meine Forderung, die Chefarztlöhne zu begrenzen, kommt zwar knapp nicht durch, dafür müssen die Spitäler die Chefarztlöhne neu offen legen. Bund-Artikel und Motion
Von der Steuersenkung würden nur wenige gewinnstarke Unternehmen profitieren – die, die es nicht nötig haben. Der Steuerausfall wäre 160 Mio. Kanton und Gemeinden müssten in diesem Ausmass Leistungen kürzen: bei Spitex, Behinderten, Kranken, Berufsschulen, Volkssschule, ÖV. Darum NEIN am 25.11.2018.
Videobotschaft
… für den Volksvorschlag für eine wirksame Sozialhilfe und das Referendum gegen die Unternehmenssteuersenkung.