Ursula Marti

Grossrätin Kanton Bern

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Am 27. März wurde ich mit dem besten Resultat in der Stadt Bern in den Grossen Rat wiedergewählt. Herzlichen Dank für dieses Vertrauen!
Ich werde mich weiterhin dafür einsetzen, dass alle Menschen ein würdiges und selbstbestimmtes Leben führen können. Dafür braucht es vielfältige Bildungsmöglichkeiten, eine gute Gesundheitsversorgung, faire Löhne und Renten, bezahlbarer Wohnraum, eine intakte Umwelt und demokratische Rechte für alle.

Menschenwürdige Nothilfe

Menschen in Asyl-Rückkehrzentren leben oft jahrelang in misslichen, menschenunwürdigen Verhältnissen. Meine  Motion Unklare Nothilfe-Situation verlangte eine unabhängige Prüfung der Zentren auf die Einhaltung der Menschenrechte und der UNO-Kinderrechtskonvention. Nun liegt der Bericht der Nationalen Antifolter-Kommission vor: Er übt starke Kritik und verlangt zahlreiche Verbesserungen – wie wir es von der SP schon lange tun. Nun müssen konkrete Verbesserungen folgen – wir kämpfen weiter.

Transparenz in der Politik

Mit der Überweisung meiner Motion Transparenz über Politikfinanzierung – auch kantonal hat der Grosse Rat ein lang gehegtes Anliegen – endlich! – aufgenommen. Die Bevölkerung hat ein Recht zu erfahren, wer mit welchen finanziellen Beiträgen Wahl- und Abstimmungskämpfe finanziert und damit Einfluss auf die Meinungsbildung und auf Entscheidungen nimmt. Berichte in BZ und Regionaljournal (ab 5.33)

Staat und Religionen

Mit der Revision des Landeskirchengesetzes erteilte der Grosse Rat der Regierung den Auftrag, die Förderung weiterer Religionsgemeinschaften zu prüfen. Was gibt es dafür für Möglichkeiten und was sind die Bedürfnisse der Minderheiten-Religionen? Diese Fragen bewegen mich als Grossrätin und Synodalrätin sehr. Dazu diskutiere ich am 15.02.22 an einem Podium im Haus der Religionen. Einladungsflyer

Viererfeld

Die Entwicklung der Viererfeld-Siedlung kommt gut voran. Der Stadtrat hat das Projekt mit grosser Mehrheit gutgeheissen – jetzt steht noch die letzte Volksabstimmung bevor. Als Präsidentin der Hauptstadt-Genossenschaft, die in der ersten Bauetappe rund 200 Wohnungen bauen darf, setze ich mich für ein attraktives neues Quartier ein: Gemeinschaftlich,  generationenübergreifend, partizipativ, sozial durchmischt, ökologisch, bezahlbar! Interview im Radio Rabe 

Bericht Miethaushalte zahlen monatlich 370 Franken zu viel.

Starke Berufsbildung

Die Berufswelt ist im Wandel. Mit der Digitalisierung sind ganz neue Arbeits- und Kommunikationsformen entstanden. Bildung und Unterricht von heute ist partizipativ, flexibel, individualisiert. Reformen in der Bildung erfordern auch Reformen bei den politischen Rahmenbedingungen. Dazu ein Interview mit mir als Präsidentin des KV Bern und ein Tribünebeitrag im Bund.

Genügend Schulraum

Die Schulen in der Stadt Bern platzen aus allen Nähten. Neuer Schulraum ist dringend nötig. Im Länggasse-Quartier könnte der Kanton mit seinen zahlreichen Liegenschaften Hand bieten. Ich habe dazu eine Interpellation eingereicht.

Jugendliche schützen

Einschränkungen bei der Tabakwerbung schützen Kinder und Jugendliche vor dem Einstieg in den Tabakkonsum. Deshalb unterstütze ich die Initiative kinderohnetabak.ch.

Applaus genügt nicht

Die Arbeitsbedingungen müssen verbessert werden, damit die Pflegenden mit Fruede im Beruf bleiben. Ich sage mit Überzeugung JA zur Pflegeinitiative.

Nein zu mehr Sonntagsarbeit

Wir sagen alle NEIN zu noch mehr Sonntagsarbeit im Detailhandel (und JA zum Eventualantrag) am 7. März 2021. Es braucht einen Ruhetag zur Entspannung und Pflege sozialer Kontakte.

Konzernverantwortung

Die Konzernverantwortungsinitiative ist mir ein grosses Anliegen. Konzerne sollen in der Schweiz belangt werden können, wenn sie gegen Menschenrechte verstossen oder die Natur schädigen. Bestell auch eine Fahne oder einen Velowimpel und sei Teil der Kampagne:  konzern-initiative.ch

Corona-Virus

Die Juni-Session 2020 war vom Corona-Virus geprägt. Wir tagten in einer BEA-Halle. Ich setzte mich erfolgreich dafür ein, dass die Corona-Kosten von der Schuldenbremse ausgeklammert werden. Auch meine Motion für den Verzicht auf eine Unternehmenssteuer-Senkung gab viel zu reden, scheiterte aber knapp.

Berner Zeitung      Der Bund

Vorstösse zur Corona-Krise

Tagung Kirche.Macht.Politik

Soll sich die Kirche politisch einbringen? Ich finde ja, bei vielen Themen gehört das zu ihrem Auftrag. Am Podium vom 2.11.19 mit Bischof Felix Gmür, Béatrice Wertli (CVP), Beat Flach (GLP) und Susy Schär (Moderatorin) vertrat ich die SP. Danach gabs von mir den Workshop «Unternehmenssteuern – das geht die Kirche etwas an». Link zur Dokumentation.