Ursula Marti
Grossrätin Kanton Bern
«Mache, was me mues, u nid nume säge, was me sött. D Ursula macht’s.»
Heinz Däpp, Politsatiriker
Grossrätin Kanton Bern
Die Wahlzettel sind ausgezählt: Ich danke meinen Wählerinnen und Wählern ganz herzlich für das Vertrauen. Ich bin sehr glücklich über mein Resultat: 10637 Stimmen – es ist die höchste Stimmenzahl im ganzen Kanton!
Das ist eine grosse Verpflichtung und Motivation für die neue Legislatur. Diese startet im Juni 2014 – ich freue mich darauf!
Rangliste Wahlkreis Bern
SP-Frauen als Stimmenfängerinnen im Bund
Wahlanalyse Panaschierstimmen im Bund, Liste
Artikel zum Wahltag im Bund
Erfreuliches aus dem Grossen Rat in der März-Session: Meine Motion für eine stärkere Unterstützung der Ferienbetreuung für Schulkinder wird von Vertreterinnen und Vertretern von fast allen Fraktionen (Grüne, BDP, SVP, FDP, GLP, EVP) miteingereicht.
Motion
Medienmitteilung SP Kanton Bern
Bericht im 20 Minuten
Wir wollen wieder gewählt werden – denn es gibt noch viel zu tun im Kanton Bern! Gemeinsames Inserat in den Berner Tageszeitungen vom 14. März mit Beatrice Stucki
Ich kandidiere auf der SP-Frauenliste der Stadt Bern. Wenn meine Politik auch Ihren Anliegen entspricht, freue ich mich über Ihre Unterstützung!
Ich setze mich für einen starken Kanton Bern ein, der zusammenhält, sich weiterentwickelt und seiner Bevölkerung einen guten Service Public – Bildung, Gesundheit, ÖV, Kultur – bietet.
Finanzpolitik: Die verantwortungslose Steuerpolitik der letzten Jahre hat zu Defiziten geführt – die Folgen müssen nun der Mittelstand und die Schwächsten tragen: Leistungsabbau im Gesundheitswesen, in der Alterspflege, in der Schule, der Berufsbildung, beim ÖV, in der Sozialhilfe. Gegen diesen politischen Kurs wehre ich mich.
Zudem: Steuerhinterziehung muss aktiver bekämpft, Steuerschlupflöcher müssen gestopft werden.
Bildung: Ich bin für ein Bildungssystem, das schon im Vorschulalter mit gut geführten Kitas einsetzt und in eine Volksschule mit Tagesschulstrukturen und verträglichen Klassengrössen mündet. Die Schule soll zu einem ganzheitlichen Lern- und Lebensraum werden, wo sich Kinder wohl fühlen und entwickeln können. Das geht nur mit motivierten, fair entlöhnten Lehrpersonen. Besonders wichtig sind mir auch die Berufsbildung sowie Aus- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Alle (auch Nachholbildung).
Gesundheit: Mehr Unterstützung (statt Abbau!) für Spitex, Psychiatrie, Pflegeheime, Menschen mit Behinderung. Faire Anstellungsbedingungen für das Personal. Keine Zweiklassengesellschaft im Gesundheitswesen – deshalb: für eine Einheitskrankenkasse mit bezahlbaren Prämien.
Januar-Session des Grossen Rats: 2 Themen aus der Stadt Bern gaben besonders zu Reden und waren auch mir persönlich ein grosses Anliegen:
Viererfeld: Grosser Rat stimmt dem Verkauf an die Stadt Bern zu
– Beitrag Telebärn mit Interview (ab Minute 3.10)
– Beitrag Bund
Gaskessel: Leider keine Unterstützung vom Kanton für das Jugendlokal
– Beitrag Bund
Was lange währt, wird endlich gut! Nachdem die Interventionen der lärmgeplagten Nachbarn der Pathologie Länggasse kein Gehör fanden, brachte 2012 die Interpellation Marti/Schoch Pathologie Länggasse baut aus – wo bleiben die Bewilligungen und die Rücksichtnahme auf die Anwohnenden? Bewegung in die Sache. Es wurde klar, dass der Laborbetrieb nicht zonenkonform ist und unerlaubt Wohnraum in Gewerberaum umgewandelt wurde. Nach Einsprachen der SP Länggasse und diverser Nachbarn wurde Anfang 2014 endlich entschieden: Der Betrieb muss zurückgebaut werden.
Das Polit-Jahr 2014 startet am 6. Januar (um 6.15 Uhr!) mit der schon fast traditionellen Verteilaktion der SP zum Dreikönigstag.
Bei unserem Dreikönigskuchen beisst man auf keinen König – wir habens eher mit der Demokratie: Für Alle, statt für Wenige.
In der November-Session des Grossen Rats wird ein massives Abbauprogramm beschlossen. Besonders schmerzhaft ist der Abbau bei Spitex, Psychiatrie oder in der Volksschule. Die SP hat sich mit zahlreichen Vorstössen und stichhaltigen Argumenten dagegen gewehrt – leider ohne Erfolg.
Am 19. September 2013 ist meine letzte Stadtratssitzung. Schön wars – nun heissts Abschied nehmen.
Der Länggass-Treff soll für die Bevölkerung erhalten bleiben!
Dringliche Motion von Ursula Marti und Benno Frauchiger vom 12. September 2013
Artikel in der Berner Zeitung
Nachdem der Kanton die Finanzierung gestrichen hat und die Stadt Bern nicht den ganzen Fehlbetrag übernehmen kann, muss nach neuen Lösungen gesucht werden. Wir fordern ein neues Betriebskonzept mit gemischter Nutzung, das erlaubt, den Treff für Quartierorganisationen und für kleinere kulturelle und private Anlässe weiterhin zur Verfügung zu stellen.
Ein besonderer Moment: Vereidigung als Grossrätin am 3. Juni 2013. Der Bund
Bilder von der Vereidigung: Berner Zeitung
Das Amt bringt Würde, aber auch Bürde. Der defizitäre Kantonshaushalt und die Abbaumassnahmen, die viele Personen direkt treffen werden, liegen wie ein Damoklesschwert über allem politischen Handeln.
Ich werde mich in meiner ersten Zeit als Grossrätin besonders um AKW-Fragen kümmern als Mitglied der zwei Kommissionen
– Gegenvorschlag zur Initiative Mühleberg vom Netz
– Medizinische Vorkehrungen bei AKW-Havarie Mühleberg
Kampagne für die städtische Abstimmung vom 9. Juni 2013: Ich setze mich für den Volksvorschlag Betreuungsgutscheine ja, aber fair ein. Für eine sozialverträgliche Ausgestaltung der Betreuungsgutscheine.
– Keine höheren Tarife für Eltern, kein Zweiklassensystem
– Keine Privatisierung der städtischen Kitas
Nein zum Beschluss des Stadtrats
Ja zum Volksvorschlag
Stichentscheid: Volksvorschlag
Artikel im regio.links
Kommentar nach der Abstimmung im Regionaljournal Radio SRF1