{"id":2299,"date":"2022-02-28T10:21:22","date_gmt":"2022-02-28T08:21:22","guid":{"rendered":"https:\/\/ursulamarti.ch\/?page_id=2299"},"modified":"2026-01-30T01:30:52","modified_gmt":"2026-01-29T23:30:52","slug":"schwerpunkte-2","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/ursulamarti.ch\/?page_id=2299","title":{"rendered":"Politik"},"content":{"rendered":"<header class=\"small-12 columns\"><\/header>\n<div class=\"entry-content\">\n<p><strong>Leitgedanken<\/strong><br \/>\nIch m\u00f6chte eine Gesellschaft, in der alle ihren Platz finden und ein selbstbestimmtes Leben f\u00fchren k\u00f6nnen. Alle haben das Recht auf eine Bildung, die ihnen entspricht, auf ein faires Einkommen, Gesundheitsversorgung, ein gutes Wohn- und Arbeitsumfeld und Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben. Zum Respekt f\u00fcr die Menschen geh\u00f6rt auch der Schutz unserer nat\u00fcrlichen Lebensgrundlagen.<\/p>\n<p><strong>Motivation<br \/>\n<\/strong>Als Stadtr\u00e4tin und Grossr\u00e4tin habe ich die Erfahrung gemacht, dass frau mit Engagement, guten Argumenten, Vernetzung und Zusammenarbeit immer wieder Verbesserungen erzielen kann \u2013 hin zu einer solidarischen und offenen Gesellschaft. Ich bin eine politische Allrounderin. Es gef\u00e4llt mir, den Themen auf den Grund zu gehen, L\u00f6sungsvorschl\u00e4ge zu erarbeiten und schliesslich dem Machbaren zum Durchbruch zu verhelfen.<\/p>\n<p><strong>Finanzpolitik f\u00fcr die Menschen<\/strong><\/p>\n<p>Zurzeit \u00fcberbieten sich Kantone und Staaten mit Steuersenkungen f\u00fcr Unternehmen. Dieses Steuerdumping ist sch\u00e4dlich, denn dem Staat wird dringend ben\u00f6tigtes Geld entzogen. Die Folgen sind Leistungsabbau beim Service Public, etwa bei Spitex, Spit\u00e4lern, Heimen oder Bildungsinstitutionen. Zudem werden dringende Entwicklungen auf die lange Bank geschoben, wie etwa Massnahmen gegen den LehrerInnenmangel oder der Ausbau der Kinderbetreuung. Diese Finanzpolitik lehne ich dezidiert ab.<br \/>\nDen Kanton und die Schweiz weiterzubringen, heisst, in die Menschen zu investieren: In Bildung, Gesundheit und Lebensqualit\u00e4t. Denn gesunde, integrierte, gut ausgebildete und motivierte Menschen sind am besten in der Lage, ihren Beitrag f\u00fcr die Gesellschaft und eine funktionierende Wirtschaft zu leisten. Und das brauchen wir f\u00fcr einen gesunden Staatshaushalt, der seine soziale Verantwortung wahrnimmt.<\/p>\n<p>Konkret:<\/p>\n<ul>\n<li>8 Jahre Finanzkommission Grosser Rat<\/li>\n<li>AG Steuergerechtigkeit SP Schweiz: Wir bereiten eine Initiative vor, um den ruin\u00f6sen Steuerwettbewerb zwischen den Kantonen bei den Unternehmenssteuern einzud\u00e4mmen.<\/li>\n<li>Referendumskomitee gegen die kantonale Unternehmenssteursenkung (2018) und die USR3 (2017). Wir gewannen beide Abstimmungen!<\/li>\n<li>Parlamentarische Initiative f\u00fcr die Abschaffung der Pauschalsteuer (2019)<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Bildung \u2013 ganzheitlich, integrierend und f\u00fcr alle<br \/>\n<\/strong>Der Schl\u00fcssel f\u00fcr ein selbstbestimmtes, erf\u00fclltes Leben liegt in der Bildung. Ich will ein gut ausgebautes, vielseitiges Bildungssystem, das Kinder und Erwachsene in ihrer pers\u00f6nlichen Entwicklung st\u00e4rkt sowie die Integration und Chancengleichheit f\u00f6rdert \u2013 von der Kita, \u00fcber die Volksschule, \u00fcber die Aus- und Weiterbildung bis zur Nachholbildung f\u00fcr Erwachsene, die bisher keine Ausbildung machen konnten. Die heutige Schule ist nicht nur Lernort, sondern ganzheitlicher Lebensraum mit Basisstufe, Tagesschule, Schulsozialarbeit, Sport- und kulturellen Angeboten. F\u00fcr eine gute Bildungsqualit\u00e4t sorgen in erster Linie die Lehrpersonen. Ihnen geb\u00fchrt gr\u00f6sste Wertsch\u00e4tzung, dazu geh\u00f6ren auch faire L\u00f6hne. Hier besteht Handlungsbedarf, wie Vergleiche mit Nachbarkantonen deutlich zeigen.<\/p>\n<p>Konkret:<\/p>\n<ul>\n<li>Vizepr\u00e4sidentin Bildungskommission<\/li>\n<li>Jahrelanges Engagement als ehemalige Gesch\u00e4ftsf\u00fchrerin des Vereins Berner Tagesschulen und als Vizepr\u00e4sidentin von Bildung &amp; Betreuung Schweiz f\u00fcr schulische Tagesstrukturen. Wir erreichten, dass alle bernischen Gemeinden ab einer bestimmten Nachfrage ein Tagesschulangebot f\u00fchren m\u00fcssen. Das f\u00fchrte zu einem raschen Anstieg. Die Rahmenbedingungen f\u00fcr Tagesschulen sind aber weiter zu verbessern, um die Betreuungsqualit\u00e4t zu f\u00f6rdern und faire Anstellungsbedingungen zu garantieren.<\/li>\n<li>Als Stiftungsratspr\u00e4sidentin der Kornhausbibliotheken engagiere ich mich f\u00fcr die \u00f6ffentlichen Bibliotheken. Sie bieten Jung und Alt Zugang zu Bildung, Kultur und Begegnung. Sie f\u00f6rdern Information statt Fake News, leisten Lesef\u00f6rderung und lehren Medienkompetenz.<\/li>\n<li>Als Pr\u00e4sidentin des KV Bern und Mitglied des Verwaltungsrats der WKS Bern engagiere ich mich f\u00fcr eine starke Berufsbildung. Die Digitalisierung ver\u00e4ndert die Berufsbilder enorm, umso mehr ist eine zeitgem\u00e4sse Berufsbildung zentral.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Chancengleichheit und Armutsbek\u00e4mpfung \u2013 am Beispiel der Krankenkassenpr\u00e4mien<\/strong><br \/>\nAls Sozialdemokratin steht f\u00fcr mich die soziale Gerechtigkeit an oberster Stelle. Alle sollen die gleichen Chancen haben, egal welches Geschlecht, egal welche Herkunft. Ein besonderes Anliegen ist mir auch die Gleichstellung der Menschen mit einer Beeintr\u00e4chtigung: Alle sollen Zugang haben zu Bildung, Arbeit, Wohnraum \u2013 einfach allem, was es braucht f\u00fcr ein gutes Leben. Sie sollen selber entscheiden k\u00f6nnen, ob sie in einer Institution oder eigenst\u00e4ndig mit Assistenz leben und arbeiten wollen.<\/p>\n<p>Die Schere zwischen Arm und Reich wird immer gr\u00f6sser \u2013 das ist inakzeptabel und gef\u00e4hrdet die Solidarit\u00e4t in unserer Gesellschaft. Jede Person, jeder Haushalt muss \u00fcber gen\u00fcgend finanzielle Mittel verf\u00fcgen. Der Lohn darf nicht aufgefressen werden durch \u00fcberh\u00f6hte Ausgabenposten wie die Krankenkassenpr\u00e4mien. Ich habe mich deshalb in den letzten Jahren insbesondere f\u00fcr bezahlbare Pr\u00e4mien eingesetzt.<\/p>\n<p>Konkret:<\/p>\n<ul>\n<li>Referendumskomitee gegen das K\u00fcrzen der Pr\u00e4mienverbilligung (2016). Die Bev\u00f6lkerung des Kanton Bern hat unser Referendum unterst\u00fctzt.<\/li>\n<li><a href=\"https:\/\/www.gr.be.ch\/gr\/de\/index\/geschaefte\/geschaefte\/suche\/geschaeft.gid-c1ae986f094e46fa8cbd1207dd087c18.html\">Finanzmotion<\/a> (2019) zur Erh\u00f6hung der Beitr\u00e4ge f\u00fcr Pr\u00e4mienverbilligungen. Der Grosse Rat hat die Motion \u00fcberwiesen.<\/li>\n<li>Nat\u00fcrlich sammle ich fleissig Unterschriften f\u00fcr die <a href=\"https:\/\/www.sp-ps.ch\/de\/kampagnen\/unterschriftensammlungen\/pramien-entlastungs-initiative\">Pr\u00e4mienentlastungs-Initiative<\/a> der SP<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Klima retten \u2013 jetzt!<\/strong><\/p>\n<p>Ein gesunder Planet ist unsere Lebensbasis \u2013 wenn diese Gesundheit in Gefahr ist, hat das h\u00f6chste Priorit\u00e4t. Ich bin den jungen Klimaaktivist*innen dankbar, dass sie laut und hartn\u00e4ckig auf den Klimanotstand hinweisen und eine andere Politik fordern. Die SP hat eine <a href=\"https:\/\/www.sp-ps.ch\/de\/publikationen\/medienkonferenzen\/weg-vom-ol-klima-marshallplan-fur-die-energiewende\">Strategie und einen umfassenden Massnahmenplan<\/a> erarbeitet, um den CO2-Ausstoss auf Null zu senken. Daf\u00fcr setze ich mich mit grosser \u00dcberzeugung ein \u2013 auch wenn es unbequem ist: Es braucht grosse Investitionen, um Konsument*innen und die Wirtschaft zu unterst\u00fctzen, konsequent auf erneuerbare Energien umzustellen. Es braucht Verzicht und Gewohnheiten m\u00fcssen ge\u00e4ndert werden. Grosse Sorgen mache ich mir um jene Menschen, die wegen der Klimaerw\u00e4rmung ihre Heimat verlieren werden, weil ihre Gegend nicht mehr bewohnbar sein wird. Die Weltgemeinschaft muss daf\u00fcr einen Plan erarbeiten, der von allen L\u00e4ndern solidarisch getragen wird.<\/p>\n<p>Konkret:<\/p>\n<ul>\n<li>ich unterst\u00fctze die <a href=\"https:\/\/klimacharta.ch\/details\/ursula-marti_1gwxu8x\">Klimacharta (Profil Ursula Marti)<\/a><\/li>\n<li>Mitarbeit Abstimmungskomitee f\u00fcr das Berner Energiegesetz (2018)<\/li>\n<li>Vorst\u00f6sse f\u00fcr eine klimafreundliche Investitionspolitik der Pensionskassen: <a href=\"https:\/\/www.gr.be.ch\/etc\/designs\/gr\/media.cdwsbinary.DOKUMENTE.acq\/666aec62f675427da1da689923ce2cdf-332\/6\/PDF\/2019.RRGR.106-RRB-D-191029.pdf\">Klimastrategie BLVK<\/a><\/li>\n<\/ul>\n<\/div>\n<p><img loading=\"lazy\" class=\"alignnone size-full wp-image-1478\" src=\"http:\/\/ursulamarti.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/rechte_spalte_gross-1.jpg\" sizes=\"(max-width: 639px) 98vw, (max-width: 1199px) 64vw, 600px\" srcset=\"https:\/\/ursulamarti.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/rechte_spalte_gross-1.jpg 600w, https:\/\/ursulamarti.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/rechte_spalte_gross-1-300x168.jpg 300w, https:\/\/ursulamarti.ch\/wp-content\/uploads\/2018\/05\/rechte_spalte_gross-1-385x216.jpg 385w\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"336\" \/><\/p>\n<p><strong>Gleichstellung<br \/>\n<\/strong>Die neu erstarkte Gleichstellungsbewegung, die mit der #Metoo-Kampagne und dem Frauenstreik zum Ausdruck kommt, begeistert mich! Es ist toll, wie viele junge Frauen unmissverst\u00e4ndlich f\u00fcr ihre Rechte einstehen. Es waren auch bei mir Gleichstellungsfragen, die mich in meiner Jugend politisiert haben und die seither als roter Faden meine politische Arbeit pr\u00e4gen.<br \/>\nUnd es ist nach wie vor n\u00f6tig: Noch immer w\u00e4hlen M\u00e4dchen aus einem viel kleinerem Spektrum an Berufen aus als Knaben und verdienen Frauen durchschnittlich 20 Prozent weniger als M\u00e4nner. Dahinter steckt nicht b\u00f6se Absicht, sondern eine unhinterfragte Tradition und Bef\u00f6rderungspraxis sowie ungleiche Bewertung von typischen Frauen- und M\u00e4nnert\u00e4tigkeiten. L\u00f6sen wir uns endlich von diesen \u2013 f\u00fcr beide Geschlechter \u2013 einengenden Rollenbildern! Die ungleichen Berufsbiografien wirken sich \u00fcbrigens fatal auf die Altersrente aus, die bei Frauen im Schnitt 40 % tiefer ist als bei M\u00e4nnern. Das will ich \u00e4ndern.<\/p>\n<p>Konkret:<\/p>\n<ul>\n<li>Zahlreiche Gleichstellungs-Vorst\u00f6sse in Stadtrat und Grossrat. Aktuell fordere ich ein <a href=\"https:\/\/www.gr.be.ch\/etc\/designs\/gr\/media.cdwsbinary.DOKUMENTE.acq\/707c9c72072f4697b424f74b3916ed3e-332\/2\/PDF\/2018.RRGR.712-RRB-D-184617.pdf\">Gleichstellungscontrolling<\/a> sowie einen besseren <a href=\"https:\/\/www.gr.be.ch\/etc\/designs\/gr\/media.cdwsbinary.DOKUMENTE.acq\/2b631489a1174dfcb4129f49219581c9-332\/5\/PDF\/2018.RRGR.718-RRB-D-186314.pdf\">Mutterschaftsschutz<\/a> in den Spit\u00e4lern.<\/li>\n<li>Als ehemalige Co-Pr\u00e4sidentin des Vereins M\u00e4dchentreff in Bern liegt mir die M\u00e4dchenarbeit am Herzen.<\/li>\n<li>Mein Engagement in der SP begann vor \u00fcber 20 Jahren als Co-Pr\u00e4sidentin der SP Frauen Stadt Bern<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong><br \/>\nWohnen: bezahlbar, \u00f6kologisch, nachbarschaftlich<br \/>\n<\/strong><\/p>\n<p>Die Wohnung und das Wohnumfeld sind entscheidend f\u00fcr das Wohlbefinden einer jeden Person. Es braucht deshalb gen\u00fcgend Wohnraum, erschwinglich f\u00fcr alle Einkommensklassen, gut erschlossen mit \u00d6V, angesiedelt in der N\u00e4he von Schulen, Gesundheitsversorgung, Einkaufs- und Arbeitsm\u00f6glichkeiten sowie mit Spiel- und Begegnungsr\u00e4umen f\u00fcr Jung und Alt. Wichtig ist auch der \u00f6kologische Aspekt: Der wertvolle Gr\u00fcnraum darf nicht weiter zersiedelt werden, viel besser ist, bestehende Siedlungen zu verdichten oder Brachen in bereits gut erschlossenen Gebieten zu nutzen. Ich unterst\u00fctze mit grosser \u00dcberzeugung den genossenschaftlichen Wohnungsbau. Er erlaubt g\u00fcnstigere Mieten, da kein Investor mitverdient, und die Mitbestimmung wird hoch gehalten. Immer h\u00e4ufiger gibt es genossenschafltiche Wohnprojekte, die das nachbarschaftliche und generationen\u00fcbergreifende Wohnen besonders f\u00f6rdern und auch den \u00f6kologischen Fussabdruck klein halten. Sie haben meine volle Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Konkret:<\/p>\n<ul>\n<li>Als Pr\u00e4sidentin der Hauptstadt-Genossenschaft engagiere ich mich insbesondere f\u00fcr den gemeinn\u00fctzigen Wohnungsbau auf dem Viererfeld. Wir haben uns f\u00fcr die 1. Bauetappe beworben. F\u00fcr uns haben Partizipation, innovative Wohnformen und Architektur, gemeinschaftliches und \u00f6kologisches Wohnen ein hohes Gewicht.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Vereinbarkeit von Beruf und Familie<\/strong><br \/>\nKantonsweit gibt es noch zu wenige Kita-Pl\u00e4tze, besonders auf dem Land. Die Entwicklung stockt, was nicht verwundert, denn in der Schweiz m\u00fcssen die Eltern viel h\u00f6here Tarife f\u00fcr einen Kita-Platz bezahlen, als in den umliegenden L\u00e4ndern. Dies muss dringend \u00e4ndern \u2013 zum Wohle der Eltern, die dank der Kita Beruf und Familie vereinbaren k\u00f6nnen. Und ebenso zum Wohle der Kinder, die durch die Kita wertvolle erg\u00e4nzende Erfahrungen und Lernschritte ausserhalb der Familie machen k\u00f6nnen. Besonders wichtig ist die Kita f\u00fcr fremdsprachige Kinder, damit sie vor dem Schuleintritt Deutsch lernen. Kantone und Bund m\u00fcssen sich viel st\u00e4rker engagieren, nur so werden die Tarife f\u00fcr die Eltern g\u00fcnstiger und die (zu) bescheidenen L\u00f6hne der Mitarbeitenden besser. Das staatliche Engagement zahlt sich \u00fcbrigens volkswirtschaftlich aus: Jeder investierte Franken fliesst mehrfach zur\u00fcck: h\u00f6here Steuereinnahmen, weniger Sozialhilfe, mehr Gelder f\u00fcr AHV und Pensionskasse.<\/p>\n<p>Konkret:<\/p>\n<ul>\n<li>Eine von mir initiierte \u00fcberparteiliche\u00a0<a href=\"http:\/\/www.gr.be.ch\/gr\/de\/index\/geschaefte\/geschaefte\/suche\/geschaeft.gid-2b23b47aed3d426eaab505e7c2ff9d68.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener noreferrer\">Motion\u00a0<\/a>im Grossen Rat f\u00fchrte dazu, dass der Kanton ab 2020 Ferienbetreuungsangebote der Gemeinden finanziell unterst\u00fctzt.<\/li>\n<li>Ich war eine der InitiantInnen der 2011 lancierten Kita-Initiative in der Stadt Bern f\u00fcr einen Rechtsanspruch auf einen Kitaplatz. Diese Ideall\u00f6sung kam leider nicht durch, l\u00f6ste aber einen Gegenvorschlag aus, der zu einem Rechtsanspruch auf einen Betreuungsgutschein f\u00fcr Eltern, die beide berufst\u00e4tig sind, f\u00fchrte. Die Stadt subventioniert seither deutlich mehr Kita-Pl\u00e4tze.<\/li>\n<\/ul>\n<p><strong>Starke Regionen<br \/>\n<\/strong>Ich bin der Meinung, dass die Regional- und Gemeindestrukturen im Kanton Bern etwas aktiver und durchdachter gestaltet werden sollen. \u00abDezentrale Zentralisierung\u00bb heisst f\u00fcr mich das Zauberwort. Das bedeutet, dass die einzelnen Regionen zu st\u00e4rken sind, statt nur die Gemeinden. Es braucht ein gutes Angebot an Infrastrukturen im ganzen Kanton, jedoch nicht kleinr\u00e4umig verzettelt, sondern pro Region gut abgestimmt und konzentriert. Das vermehrte regionale Denken soll auch dazu f\u00fchren, dass die Gemeindegrenzen weniger wichtig werden und da und dort weggelassen werden k\u00f6nnen. Das gilt auch f\u00fcr meine eigene Region, die Stadtregion Bern. Es freut mich, dass Ostermundigen und Bern eine Fusion pr\u00fcfen.<\/p>\n<p>Konkret:<\/p>\n<ul>\n<li>Ich engagierte mich einige Jahre im Vorstand des Vereins \u00abBern neu gr\u00fcnden\u00bb f\u00fcr eine st\u00e4rkere gemeinsame Identit\u00e4t der Stadtregion Bern und Gemeindefusionen.<\/li>\n<li>Als Stadtr\u00e4tin lag mir die Arbeit der Agglomerationskommission sehr am Herzen. Besonders sch\u00e4tzte ich die Zusammenarbeit mit PolitikerInnen aus anderen Gemeinden.<\/li>\n<li>Als Stadtratspr\u00e4sidentin, im Jahr 2012, suchte ich aktiv den Kontakt mit den Parlamenten der Nachbargemeinden. Meine damalige <a href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/Ursula\/Desktop\/Sites\/Politik1\/beitritt\/oeffentlichkeit\/redewahl.htm\">Antrittsrede<\/a> und\u00a0\u00a0<a href=\"file:\/\/\/C:\/Users\/Ursula\/Desktop\/Sites\/Politik1\/beitritt\/oeffentlichkeit\/reden\/2012-08-01%201-August-Rede.pdf\">1. Augustrede<\/a>\u00a0waren dem Zusammenhalt von Stadt und Land gewidmet. Dieses Engagement setze ich im Grossen Rat fort.<\/li>\n<\/ul>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Leitgedanken Ich m\u00f6chte eine Gesellschaft, in der alle ihren Platz finden und ein selbstbestimmtes Leben f\u00fchren k\u00f6nnen. Alle haben das Recht auf eine Bildung, die ihnen entspricht, auf ein faires Einkommen, Gesundheitsversorgung, ein gutes Wohn- und Arbeitsumfeld und Teilhabe am sozialen und kulturellen Leben. 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