Ursula Marti

Grossrätin, Präsidentin SP Kanton Bern

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Ein würdiges und selbstbestimmtes Leben für alle – im Kanton Bern und weltweit. Dafür braucht es eine gute Bildung und Gesundheitsversorgung für alle, gelebte Demokratie und eine intakte Umwelt. Dafür mache ich Politik. Mehr dazu auf dieser Website.

Himmeltraurige Finanzdebatte

Die SP-Fraktion hat sich konsequent gegen den Abbau bei der Bildung, der Gesundheitsversorgung und den sozialen Angeboten gewehrt. Doch der Grosse Rat hat die Sparanträge der Regierung fast alle übernommen. Das bedeutet Abbau bei der Spitex, den Heimen, Spitälern, der Psychiatrie, den Behinderten, Alten, Armutsbetroffenen, der Berufsschulen, der Schullektionen. Das wäre nicht nötig. Mit dem eingesparten Geld sollen die Unternehmenssteuern gesenkt und Überschüsse erzielt werden.

Hier mein Votum für die SP-Fraktion: Grundsatzdebatte Finanzen
Interview im Bund:  Wir haben grösstmöglichen Widerstand geleistet
Bericht im Bund: Keine Chance für Korrektur bei Prämienverbilligungen
Bericht über Demo mit kurzem Statement von mir im Telebärn

Die SP-Fraktion in der November-Session

Am Tag des Starts der Abbaudebatte im Grossen Rat erschien die ganze SP-JUSO-PSA-Fraktion in schwarz mit orangem Button „Abbau-Alarm“.

Für eine solidarische und zukunftsgerichtete Gesundheitspolitik

Die SP Kanton Bern hat eine politische Strategie entworfen für die Gesundheitspolitik des Kantons Bern. Denn wir orten beträchtlichen Handlungsbedarf: Weiterlesen

100 Jahre SP-Frauen!

Mein politisches Engagement startete vor 20 Jahren bei den SP Frauen. Die Gleichstellungspolitik war mir immer eine Herzensangelegenheit. Über das 100-Jahre-Jubiläum der SP Frauen Schweiz, mit einem grossartigen Anlass am 3. November 2017 und einem klugen Positionspapier, habe ich mich sehr gefreut.
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Küchentischtreffen

Wie immer im Vorfeld von Wahlen gibt es bei der SP die Küchentischtreffen. Am 16. Oktober lud ich Mitglieder aus der SP Länggasse zu mir ein, um über die aktuelle Politik zu diskutieren und über die Wahlkampagne zu informieren.Es war ein gemütlicher, motivierender und inspirierender Abend. 

Für Transparenz in der Politikfinanzierung

Am 10. Oktober 2017 war es soweit: Die SP und ihre Partner konnten die Transparenz-Initiative bei der Bundesverwaltung einreichen. Die Initiative verlangt, dass Parteien und Komitees ihre Finanzen transparent machen und die Herkunft aller Spenden über 10‘000 Franken offenlegen müssen. Das stärkt die direkte Demokratie, unterstützt den Meinungsbildungsprozess und schafft Vertrauen in die Politik. Auf dem Bild mit 2 Kollegen der SP Länggasse.

SP-Petition gegen den Abbau

Die bürgerliche Mehrheit in der Regierung und im Grossen Rat wollen grundlegende öffentliche Dienstleistungen in der Gesundheitsversorgung, Bildung und Soziales wegsparen – nur um die Unternehmenssteuern zu senken! Die SP sagt NEIN zum Abbau bei Spitex, Heimen, Berufsbildung und reicht am 22. September eine Petition ein.

Demo gegen den Leistungsabbau

3000 Sozialarbeiterinnen, Pflegefachmänner, Spitex-Mitarbeiterinnen und viele Lehrerinnen und Lehrer demonstrieren am 21. September 2017 auf dem Berner Münsterplatz gegen die Abbau-Pläne des Kantons Bern. Ein breites Komitee von Berufs- und Personalver­bänden sowie SP und Grüne haben zum Protest gegen das Abbaupaket des Regierungsrats aufgerufen.
Der Leistungsabbau trifft vor allem pflegebedürftige Betagte, Menschen mit Behinderung, Jugendliche und Familien mit niedrigem Einkommen. Viele Kosten werden lediglich anderen aufgebürdet.

Wir sagen alle 2 x JA !

Breiter gemeinsamer Aufruf für die Rentenreform. Nur noch wenige Tage verbleiben – letzter Appell für ein JA!

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2 x JA zur Rentenreform

Die Abstimmung vom 24. September 2017 über die Rentenreform ist wichtig, Die Finanzierung der AHV muss für die nächsten 12 Jahre gesichert werden. Trotz höherem Rentenalter für die Frauen bringt die Vorlage gerade für die Frauen viele Vorteile. Viele Frauen haben nur die 1. Säule, deshalb nützt ihnen eine Erhöhung der AHV um 70 Franken am meisten. Ebenfalls ein Vorteil ist die Senkung des Koordinationsabzugs in der 2. Säule. Somit kommen viele Teilzeit-Angestellte neu in die Pensionskasse. Ich stimme voller Überzeugung 2 x JA.

JA zum Asylkredit – eine Frage der Menschlichkeit

Am 21. Mai stimmt der Kanton Bern über einen Asylsozialhilfekredit ab. Dieser ist nötig, damit Kinder und jugendliche Asylsuchende, die ohne Eltern bei uns in der Schweiz sind, altersgerecht betreut werden können. Die Kinder und Jugendlichen sind in einer äusserst schwierigen Situation, oft von Krieg, Flucht, Gewalt, Trennung von der Familie traumatisiert. Sie brauchen eine Betreuung mit Zuwendung, Wärme, Erziehung, Bildung und Förderung. Darum ein klares JA für den Kredit.

Beitrag im Telebärn vom 24.04.2017

Die Sensation ist perfekt – USR III abgelehnt

Die Freude war gross beim Referendumskomitee, das von der SP angeführt wurde. Am 12. Februar 2017 sagte die Schweiz deutlich nein zur misslungenen Unternehmenssteuerreform 3.

Den Kanton Bern inklusive Städte, Gemeinden und Kirchgemeinden hätte die USR III in dieser überrissenen Ausgestaltung über 300 Millionen Franken, zulasten des Service Public, gekostet. Ein grosser Teil dieser Ausfälle wäre aufgrund der geplanten kantonalen Unternehmenssteuersenkungen entstanden. Das klare NEIN des Berner Stimmvolks zur USR III – mit 68% das wuchtigste Nein aller Kantone – ist deshalb auch als klares Nein zu diesen Steuersenkungen zu werten. Die SP verlangt, dass dieser Volksentscheid respektiert wird und als Konsequenz auf die geplanten Unternehmenssteuersenkungen und das von der Regierung geplante Abbauprogramm von 300 Millionen Franken verzichtet wird. Die SP akzeptiert keine Steuersenkungen, die zu einem Abbau der staatlichen Leistungen etwa in der Bildung, der Gesundheit, beim ÖV und weiteren Dienstleistungen und Infrastrukturen führen.

Schönes Erinnerungsvideo vom Tagesanzeiger
Berner Zeitung, Linke folgen neue Steuerpolitik
SRF1 Regionaljournal, Folgen für Kanton nach Nein zur USRIII (ab 4’11)
Und: einmal im Leben auf der Titelseite des Tagesanzeigers!

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